Einigung im Carnet TIR-Streit mit Russland

28.11.2013 – In der monatelangen Auseinandersetzung zwischen dem russischen Zoll und dem russischen Verband der internationalen Transportunternehmer ASMAP über die weitere Anwendung des Carnet TIR-Verfahrens in Russland ist es in letzter Minute zu einer Einigung gekommen. Bis zum 1. Juni 2014 können Transporte nach und durch Russland weiter unter Carnet TIR durchgeführt werden.

Wie der Deutsche Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV) am 28. November erfahren hat, soll es im Carnet TIR-Streit zwischen dem russischen Zoll und dem nationalen bürgenden Verband ASMAP zu einer Einigung in letzter Minute gekommen sein. Anlässlich einer hochkarätig besetzten Konferenz in dieser Woche in Moskau, an der Vertreter des Föderalen Zolldienstes der Russischen Föderation (FCS RF), verschiedener Ministerien, der ASMAP und der International Road Transport Union (IRU) teilgenommen haben sollen, wurde festgelegt, dass das Carnet TIR-Verfahren in Russland über den 1. Dezember 2013 hinaus weiter zur Anwendung kommt. Bis zum 1. Juni 2014 müssen der russische Zoll und die ASMAP eine Lösung der aufgetretenen Probleme und ungeklärten Fragen gefunden haben. Der DSLV begrüßt diese Einigung „in letzter Minute“ im Interesse des deutschen Speditions- und Logistikgewerbes.

Für die betroffene Unternehmerschaft bedeutet dieses Ergebnis zunächst einmal eine Normalisierung der Russlandtransporte im Hinblick auf die Zollabwicklung bis zum 1. Juni des kommenden Jahres. Es bleibt zu hoffen, dass die russischen Zollbehörden darauf eingestellt und auch willens sind, die Abwicklung des bisher praktizierten Carnet TIR-Verfahrens ohne weitere Einschränkungen ab dem 1. Dezember 2013 wieder aufzunehmen.

Quelle: http://www.spediteure.de/de/site/2255/262/n58/page/n58/index.xml

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